Startguthaben ohne Einzahlung in Schweizer Online-Casinos: Lizenzvorgaben und Bonusbedingungen im Überblick
Stand: 30 Oktober 2026 · geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken.

Wer in der Schweiz nach einem «50 Franken Bonus ohne Einzahlung» sucht, stösst schnell auf Werbung, die mehr verspricht, als sie halten kann. Tatsächlich geregelt ist das Feld streng: Nur zehn landbasierte Schweizer Spielbanken dürfen mit einer Konzessionsverlängerung der ESBK überhaupt ein Online-Angebot betreiben, und was diese Anbieter an Startguthaben, Umsatzregeln und Auszahlungswegen anbieten, legen sie in ihren eigenen Bonusbedingungen fest. Dieser Überblick ordnet ein, was ein solches Startguthaben rechtlich ist, was es spielerisch kostet, wann es ausgezahlt werden kann und wer unter den zehn ESBK-lizenzierten Marken für welche Spielweise überhaupt in Frage kommt.
Inhaltsverzeichnis
- Rechtslage: Wer in der Schweiz überhaupt ein Online-Casino betreiben darf
- Spielerschutz: Spielsperre, Limiten und wirtschaftliche Überprüfung
- Zahlungswege und Auszahlungsdauer: Was passiert, wenn das Startguthaben umgesetzt ist
- Das Bonusversprechen: Was 50 Franken Startguthaben wirklich bedeuten
- Spiele und Anbieter: Wo das Startguthaben eingesetzt werden kann
- Demo-Modus und Gratisspiele: Was ohne Konto und ohne Einsatz möglich ist
- Die zehn ESBK-lizenzierten Marken im Vergleich
- Was ein Startguthaben rechnerisch kostet: Die Umsatzbandbreite
- Operator-Profil: Casino777.ch
- Operator-Profil: Swisscasinos
- Operator-Profil: StarVegas
- Operator-Profil: Casineo
- Operator-Profil: 7melons
- Operator-Profil: Admiral.ch
- Operator-Profil: Jackpots.ch
- Operator-Profil: Mycasino.ch
- Operator-Profil: Swiss4Win
- Operator-Profil: Pasino.ch
- Was ein Leser aus diesem Überblick mitnehmen sollte
- Häufig gestellte Fragen
Rechtslage: Wer in der Schweiz überhaupt ein Online-Casino betreiben darf
Seit dem Inkrafttreten des Geldspielgesetzes am 1. Januar 2019 gilt in der Schweiz ein konzessionsbasiertes System: Eine Online-Spielbank darf nur betreiben, wer auch eine konzessionierte landbasierte Spielbank ist und die Konzession auf das Online-Angebot ausdehnen lässt. Eine eigenständige Online-Lizenz für ausländische Marken existiert nicht. Wer in der Schweiz wohnt und spielt, hat deshalb genau zehn legale Anlaufstellen – und alles, was nicht auf der Liste der Eidgenössischen Spielbankenkommission steht, bewegt sich im Graubereich oder wird aktiv gesperrt.

Die ESBK führt die Liste der konzessionierten Online-Angebote. Eine Marke, die dort nicht auftaucht, ist nicht «etwas weniger lizenziert», sondern nicht zugelassen. Solche Angebote landen auf der nationalen Sperrliste und werden über die Internetanbieter per DNS gesperrt. Wer dort spielt, riskiert, dass Gewinne aus Sicht des Schweizer Rechts sofort steuerpflichtig werden – die Freigrenze gilt ausschliesslich für Gewinne aus konzessionierten Schweizer Spielbanken. Auszahlungen lassen sich bei nicht-lizenzierten Anbietern zudem nicht einklagen, falls etwas schiefgeht.
Die zehn zugelassenen Marken sind allesamt Online-Ableger bestehender Schweizer Spielbanken. Hinter jeder Marke steht ein landbasiertes Casino mit eigenem Sozialkonzept, eigenem Spielerschutz und eigener Aufsicht. Diese Konstruktion – zuerst Haus, dann Online-Abteilung – hat zwei sichtbare Folgen: Die Markennamen klingen meist nicht nach «Online-Pure-Player», sondern tragen die Stammmarke des Hauses mit, und die Bonusregeln sind häufig konservativ, weil sie denselben Aufsichtsregeln unterstehen wie das Spiel am Tisch.
Was die ESBK nicht vorschreibt, ist ein konkreter Bonusrahmen. Es gibt keine gesetzliche Obergrenze für Startguthaben, keine vorgeschriebene Umsatzquote und keine fixe Auszahlungsfrist. Jeder Anbieter setzt seine Bedingungen selbst – und genau hier entscheidet sich, ob 50 Franken Startguthaben tatsächlich einen praktischen Wert haben oder ob sie an einer Umsatzhürde, einem maximalen Auszahlungsbetrag oder einem knappen Zeitfenster scheitern.
Spielerschutz: Spielsperre, Limiten und wirtschaftliche Überprüfung
Die Kehrseite der konzessionsbasierten Regulierung ist der Spielerschutz. Wer bei einem ESBK-lizenzierten Anbieter spielt, bekommt Werkzeuge, die bei ausländischen Marken schlicht fehlen. Drei davon prägen den Alltag direkt: die Spielsperre, die selbst gesetzten Limiten und die wirtschaftliche Überprüfung.

Die Spielsperre wirkt schweizweit und seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Wer sie einmal beantragt, ist für alle konzessionierten Spielbankenspiele gesperrt – online wie landbasiert, bei allen zehn Online-Marken und in jeder Spielbank im Land. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der ursprüngliche Sperrgrund nicht mehr besteht. Für jemanden, der ein Startguthaben ohne Einzahlung erhalten möchte, ist die Sperre deshalb nicht ein Detail im Kleingedruckten, sondern eine Vorbedingung: Wer gesperrt ist, bekommt kein neues Konto und kein neues Guthaben.
Die selbst gesetzten Limiten greifen früher. Jede der zehn Marken erlaubt es, vor der ersten Einzahlung ein Einzahlungslimit festzulegen – zum Beispiel ein wöchentliches Maximum von 50 Franken, das deutlich unter dem angeblichen «50-Franken-Bonus ohne Einzahlung» liegt. Dazu kommen Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, ein Selbsttest und die Möglichkeit von Spielpausen. Diese Werkzeuge sind freiwillig, aber ihre Existenz ist der Grund, warum ein Anbieter ein bestimmtes Bonusangebot überhaupt machen darf: Die ESBK verlangt ein Sozialkonzept, und das Sozialkonzept braucht Hebel, die der Spieler selbst betätigen kann.
Die wirtschaftliche Überprüfung ist der unbequemste Teil. Spielerinnen und Spieler, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, müssen einen Nachweis ihrer finanziellen Verhältnisse vorlegen. Wer den Nachweis nicht erbringt oder wer nicht ausreichend Mittel nachweisen kann, wird gesperrt. Das ist nicht als Strafmassnahme formuliert, sondern als Schutzmechanismus – und es bedeutet, dass selbst ein 50-Franken-Bonus bei jemandem, dessen Profil die Schwelle «hohe Einsätze» erreicht, eine Konto-Sperre auslösen kann, bevor die Bedingungen erfüllt sind.
Wer auf der Suche nach einem Startguthaben ist, sollte diese Mechanismen als Teil des Angebots verstehen. Sie stehen nicht am Rand, sondern bestimmen, wer überhaupt in den Genuss eines Bonus kommt und unter welchen Bedingungen er am Ende ausgezahlt wird.
Zahlungswege und Auszahlungsdauer: Was passiert, wenn das Startguthaben umgesetzt ist
Ein Startguthaben ohne Einzahlung hat zwei Enden: das eine führt in die Bonusbedingungen, das andere in eine tatsächliche Auszahlung. Dazwischen liegt die Zahlungsabwicklung – und die unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter mehr, als man bei einer Schweizer Marktgrösse erwarten würde.
Die gemeinsame Linie: Alle zehn ESBK-lizenzierten Anbieter akzeptieren die Schweizer Standard-Schienen. TWINT funktioniert bei praktisch allen Marken und ist in der Regel sofort verfügbar. PostFinance ist fast überall vertreten, teilweise mit eigenen Höchstbeträgen. Kreditkarten (Visa, Mastercard, teilweise Diners und Discover), Apple Pay, Paysafecard und Banküberweisung decken den Rest ab. Auszahlungen gehen in aller Regel auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto auf den eigenen Namen – Kreditkarten-Auszahlungen und Revolut sind bei den meisten Marken ausgeschlossen.
Die Unterschiede zeigen sich bei den Details. Mindesteinzahlungen liegen meist bei 10 Franken, was nichts mit dem 50-Franken-Startguthaben zu tun hat, aber den Einstieg nach dem Bonus regelt. Auszahlungsdauer schwankt zwischen «sofort» (TWINT, bei einigen Marken) und 1 bis 3 Werktagen (Standard-Banküberweisung); bei Jackpots.ch ist die Banküberweisung ausdrücklich die langsamste Methode und braucht 1 bis 2 Werktage. Gebühren verlangen die wenigsten Anbieter – Casino777.ch, Mycasino.ch und Swiss4win.ch erheben ausdrücklich keine Gebühren für Ein- oder Auszahlungen, andere Marken bewegen sich im Branchenüblichen, ohne dass die Recherche verlässliche Auskunft über jeden einzelnen Anbieter liefert.
Einige Details – etwa konkrete Auszahlungslimits pro Transaktion, Bearbeitungszeiten für Auszahlungen am Wochenende oder die Verfügbarkeit von E-Wallets wie Skrill oder Neteller – variieren je nach Anbieter. Diese Details sind in der Übersicht «Die zehn ESBK-lizenzierten Marken im Vergleich» nicht aufgeführt und sollten direkt bei der jeweiligen Marke geprüft werden, bevor eine erste Einzahlung getätigt wird.
Das Bonusversprechen: Was 50 Franken Startguthaben wirklich bedeuten
Ein Startguthaben ohne Einzahlung klingt nach geschenktem Spielgeld. Tatsächlich ist es eine Wette des Anbieters auf den Kunden: Der Anbieter gibt einen Betrag, der Spieler muss ihn innerhalb bestimmter Regeln umsetzen, und am Ende steht – im besten Fall – eine Auszahlung. Was in den Werbebannern selten steht, ist die Höhe der Umsatzbedingungen.
Bei Jackpots.ch beträgt die Umsatzbedingung für Boni das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen. Bei Mycasino.ch ist der Bonusbetrag 35-mal innerhalb von 30 Tagen umzusetzen. Andere Anbieter handhaben ihre Umsatzvorgaben individuell, daher sollten Spieler die jeweiligen Bonusbedingungen vor der Aktivierung eines Angebots prüfen.
Was sich aus diesen Zahlen ergibt: Ein Startguthaben von 50 Franken, das bei Spielautomaten 30-mal umgesetzt werden muss, erzeugt 1’500 Franken erforderlichen Umsatz. Bei Tischspielen mit 300-facher Umsatzquote wären es 15’000 Franken – ein Vielfaches dessen, was ein Slot-Spieler leisten würde. Wer mit Tischspielen plant, sollte diese Spanne kennen, bevor er den Bonus annimmt.
Die Zeitfenster sind enger, als sie wirken. Bei Mycasino.ch gilt der Bonus 30 Tage nach Aktivierung, bei Jackpots.ch «standardmässig 1 Monat». Wer in dieser Frist den Umsatz nicht erreicht, verliert den Bonus und die damit erzielten Gewinne. Bei einem 50-Franken-Bonus, der nur auf Slots verwendet wird, ist das eine sportliche, aber machbare Vorgabe – bei Tischspielen mit dem 300-fachen Umsatz wird es in einem Monat unrealistisch.
Was die Recherche nicht zeigt: maximale Auszahlungsbeträge aus einem No-Deposit-Bonus, ob es eine Maximalgewinn-Obergrenze gibt, und welche Spiele konkret von der Umsatzanrechnung ausgeschlossen sind. Diese Punkte entscheiden in der Praxis, ob der Bonus einen praktischen Wert hat oder ob er bei einem Gewinn ohnehin gekappt wird.
Spiele und Anbieter: Wo das Startguthaben eingesetzt werden kann
Was ein Startguthaben wirklich wert ist, hängt davon ab, in welchen Spielen es eingesetzt werden darf. Die Recherche gibt hier kein vollständiges Bild – sie nennt Spielzahlen und Live-Casino-Partner für zwei Anbieter, und sie lässt die Spieleauswahl der übrigen acht Marken offen.
Jackpots.ch wirbt mit über 2’500 Spielen, das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert. Mycasino.ch nennt über 3’000 Spiele mit Live-Partnern Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming. Beide Marken sind damit in der oberen Liga der Spielauswahl, was vor allem für Spieler relevant ist, die zwischen Slots und Live-Tischen wechseln wollen, ohne dass das Bonusgeld auf dem einen Konto kleben bleibt.
Die Spielauswahl ist ein Punkt, in dem sich Anbieter unterscheiden: Anzahl der Slots, verfügbare Provider, Schweizer Spielvarianten oder spezielle Ausschlüsse vom Bonusguthaben variieren. Spieler sollten das Angebot der jeweiligen Marke prüfen, um sicherzustellen, dass die gewünschten Spiele verfügbar sind.
Für jemanden, der mit 50 Franken Startguthaben spielen will, bedeutet das: Die Spieleauswahl ist bei den dokumentierten Marken gross genug, um nicht in eine Sackgasse zu laufen. Wer auf bestimmte Titel oder Studios Wert legt, muss die Spieleliste der jeweiligen Marke vor Annahme des Bonus prüfen – und das ist ein Punkt, den kein Werbeversprechen abnimmt.
Demo-Modus und Gratisspiele: Was ohne Konto und ohne Einsatz möglich ist
Bevor ein Spieler überhaupt ein Startguthaben annimmt, gibt es in der Regel einen Demo-Modus. Damit lassen sich Slots und viele Tischspiele ohne eigenes Geld und ohne Anmeldung ausprobieren – das ist gesetzlich erlaubt, technisch bei fast allen ESBK-lizenzierten Marken verfügbar und der richtige Ort, um zu prüfen, ob ein Spiel zum eigenen Geschmack passt, bevor echtes Geld im Spiel ist.
Der Demo-Modus ist nicht das Startguthaben. Er kostet kein Geld und wirft keine Gewinne aus, die ausgezahlt werden könnten. Sein Wert liegt im risikofreien Ausprobieren: Wer unsicher ist, ob ein volatiler Slot zu seinem Spielverhalten passt, ob die Spielmechanik eines Live-Tisches funktioniert, oder ob ein bestimmtes Studio seinen Vorlieben entspricht, sollte diese Frage im Demo beantworten, bevor er ein 50-Franken-Bonusgeld riskiert.
Was die Recherche offenlässt: Wie viele Spiele bei den einzelnen Marken im Demo-Modus verfügbar sind, ob es Marken gibt, die den Demo-Modus für nicht registrierte Nutzer einschränken, und ob der Demo-Modus bei Live-Tischen generell verfügbar ist (was bei vielen Anbietern nur für registrierte Nutzer gilt). Diese Punkte sind Teil der Spielerfahrung, die vor dem Bonusbeginn geklärt sein sollte.
Die zehn ESBK-lizenzierten Marken im Vergleich
Die folgende Übersicht ordnet die zehn ESBK-konzessionierten Online-Marken nach ihrer Stamm-Spielbank und ihrem Online-Startdatum. Es handelt sich um eine strukturelle Übersicht, nicht um eine Empfehlung. Dass die Spalte zum No-Deposit-Bonus durchgehend leer bleibt, verdeutlicht die Marktlage: Für keine der zehn Marken ist derzeit ein Startguthaben ohne Einzahlung als Bestandteil des Angebots bestätigt.
| Online-Marke | Stammspielbank | Online seit | 50-Franken-Bonus ohne Einzahlung |
|---|---|---|---|
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 | – |
| Swisscasinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | – |
| StarVegas | Casino Interlaken | 24.02.2020 | – |
| Casineo | Casino Locarno | 17.03.2026 | – |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | – |
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | – |
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | – |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | – |
| Swiss4Win | Casino Lugano | 01.03.2021 | – |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 | – |
Dass dieses Angebot bei allen zehn Marken fehlt, ist bezeichnend für den Schweizer Markt. Die ESBK schreibt keinen No-Deposit-Bonus vor, und für keinen der zehn Anbieter ist aktuell ein Startguthaben ohne Einzahlung als reguläres Angebot dokumentiert. Was die Marken stattdessen anbieten, sind Willkommensboni auf die erste Einzahlung – die bei Jackpots.ch bis zu CHF 2’200 über vier Einzahlungen plus 200 Freespins erreichen, bei Mycasino.ch 100 % bis CHF 300 plus 200 Freispiele. Diese Angebote sind echte Boni, aber keine No-Deposit-Boni.
Ein Leser, der auf der Suche nach einem «50 Franken Bonus ohne Einzahlung» ist, sollte aus dieser Tabelle mitnehmen, dass das Angebot in dieser Form bei den zehn lizenzierten Marken dieser Datenbasis nicht bestätigt ist. Wer ein Startguthaben ohne Einzahlung beworben findet, sollte prüfen, ob der Anbieter überhaupt auf der ESBK-Liste steht – und wenn nicht, ist das ein Grund, das Angebot nicht anzunehmen.
Was ein Startguthaben rechnerisch kostet: Die Umsatzbandbreite
Ein Startguthaben ohne Einzahlung wirkt auf den ersten Blick wie ein Geschenk. Es ist eines, aber mit einem Preis: dem erforderlichen Umsatz, den der Spieler leisten muss, bevor eine Auszahlung möglich ist. Zwei Beispiele verdeutlichen die Umsatzvorgaben: Das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten (Jackpots.ch) oder das 35-Fache (Mycasino.ch), jeweils mit einem Zeitfenster von 30 Tagen.
Wer mit einem 50-Franken-Bonus plant, sieht sich deshalb mit folgender Bandbreite konfrontiert:
- Bei einer Umsatzquote von 30 × und reinem Slot-Spiel: 1’500 Franken erforderlicher Umsatz.
- Bei einer Umsatzquote von 35 × und reinem Slot-Spiel: 1’750 Franken erforderlicher Umsatz.
Der höhere Wert gilt für Anbieter mit konservativerer Umsatzregel; der niedrigere für Anbieter, die Slots-Anteil am Umsatz voll anrechnen. Die Differenz von 250 Franken ist im Verhältnis zum Grundumsatz klein, aber sie ist nicht null – sie entspricht rund 17 % zusätzlichem Spielvolumen, das ein Spieler leisten muss, bevor das Startguthaben in auszahlbares Geld umgewandelt ist.
Welche Umsatzquoten für die anderen acht Marken gelten, ob diese vom Spieltyp abhängen und ob Spiele mit unterschiedlichen RTP-Quoten unterschiedlich zur Umsatzanrechnung zählen, ist individuell verschieden. Diese Punkte bestimmen, wo innerhalb der Bandbreite ein konkreter Anbieter liegt – und sie sind der Grund, warum die Tabelle «Die zehn ESBK-lizenzierten Marken im Vergleich» diese Spalte offen lässt.
Wer die Bandbreite für sich nutzt, sollte verstehen, dass sie nur die Umsatzseite beleuchtet. Was oben nicht steht, ist die Frage, wie viel von diesem Umsatz statistisch als Verlust erwartet wird. Die Formel dafür ist: erwarteter Verlust = erforderlicher Umsatz × (1 − RTP). Bei einem RTP von 96 % und 1’500 Franken Umsatz ergibt das einen erwarteten Verlust von etwa 60 Franken; bei 1’750 Franken Umsatz etwa 70 Franken. Das ist nicht der Verlust eines Einzelnen, sondern ein statistischer Mittelwert über viele Spieler unter den gegebenen Annahmen. Ein konkreter Spieler kann mehr oder weniger verlieren – aber im Mittel kostet das Startguthaben den Spieler rund das, was es nominal wert ist, und der Anbieter gibt kein Geld «gratis» aus.
Operator-Profil: Casino777.ch
Casino777.ch ist der Online-Ableger des Casino Davos und seit dem 9. September 2019 mit einer ESBK-Konzessionsverlängerung online. Die Marke gehört damit zur ersten Welle der Schweizer Online-Casinos und hat entsprechend lange Erfahrung im konzessionierten Betrieb.
Für Einzahlungen akzeptiert Casino777.ch Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung, und Casino777.ch verlangt dafür keine Gebühren. Damit deckt die Marke das gesamte Spektrum der Schweizer Standard-Schienen ab und ist eine der wenigen Marken, für die die Recherche explizit eine gebührenfreie Einzahlung dokumentiert.
Ein No-Deposit-Bonus von 50 Franken ist für Casino777.ch derzeit nicht als reguläres Angebot verfügbar. Die Marke positioniert sich über das Zahlungsangebot und die Stammmarke Casino Davos, nicht über ein beworbenes Startguthaben.
Was die Marke von anderen unterscheidet: die Kombination aus gebührenfreien Einzahlungen auf allen unterstützten Schienen und der frühen Online-Präsenz. Wer eine breite Zahlungsabwicklung schätzt und kein Startguthaben braucht, findet hier einen vollständigen Standard. Wer ein 50-Franken-Bonus ohne Einzahlung sucht, wird in der Datenbasis nicht fündig und sollte die aktuellen Angebote direkt auf der Marke prüfen.
Operator-Profil: Swisscasinos
Swisscasinos.ch gehört zum Casino Pfäffikon und ist seit dem 2. September 2019 online – einen Tag vor Casino777.ch und damit de facto die erste Schweizer Online-Spielbank überhaupt. Die Marke trägt den Namen der Betreibergruppe, nicht den des einzelnen Hauses, und positioniert sich über die Schweizer Herkunft.
Für Einzahlungen akzeptiert Swisscasinos Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Damit ist das Zahlungsportfolio das breiteste in der Datenbasis – Diners und Discover als zusätzliche Kreditkarten-Optionen sind sonst nirgends dokumentiert.
Für Swisscasinos ist aktuell kein solches Angebot verfügbar, die Marke konzentriert sich auf ein breites Kreditkartenangebot.
Die Besonderheit im direkten Vergleich: die zusätzlichen Kreditkartenmarken Diners Club und Discover. Wer mit einer dieser Karten einzahlen will, hat bei den anderen Marken oft keine Chance – Swisscasinos ist hier die einzige dokumentierte Option.
Operator-Profil: StarVegas
StarVegas.ch ist der Online-Ableger des Casino Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 online. Die Marke gehört zur zweiten Welle der Schweizer Online-Casinos und bringt die Interlaken-Stammmarke in den Online-Markt.
Für Einzahlungen akzeptiert StarVegas VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10. Damit ist StarVegas eine der wenigen Marken, die E-Wallets (Skrill, Neteller) sowie den spezialisierten Schweizer Aircash-Dienst anbieten – die übrigen Marken konzentrieren sich stärker auf die klassischen Schweizer Schienen.
Auch bei StarVegas findet sich derzeit kein derartiges Startguthaben, der Fokus liegt hier auf flexiblen Zahlungsmethoden.
Was die Marke für einen Leser interessant macht: die Kombination aus Skrill/Neteller und Aircash Abon. Wer mit E-Wallets spielt, ist bei anderen Marken oft ausgeschlossen – StarVegas ist hier eine seltene Alternative. Die niedrige Mindesteinzahlung von 10 Franken macht den Einstieg auch nach einem ausgelaufenen Bonus leicht.
Operator-Profil: Casineo
Casineo.ch gehört zum Casino Locarno und ist seit dem 17. März 2026 online – der jüngste Eintrag in der ESBK-Liste und damit die neueste Marke unter den zehn Lizenzinhabern. Die Online-Präsenz besteht zum Zeitpunkt der Datenbasis also erst seit kurzem.
Zu den Zahlungsmethoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Die Mindesteinzahlung beträgt für alle Methoden einheitlich CHF 10. Das Zahlungsportfolio ist schmaler als bei den etablierten Marken – Apple Pay, Paysafecard und E-Wallets sind nicht dokumentiert.
Für Casineo ist ebenfalls kein derartiges Angebot dokumentiert, da der Fokus momentan auf Einzahlungs-Boni liegt.
Was die Marke für einen Leser bedeutet: Casineo ist die neue Option im Feld, mit einem schlanken Zahlungsangebot und der üblichen Mindesteinzahlung von 10 Franken. Wer eine breitere Zahlungsabwicklung schätzt, ist bei den etablierten Marken besser bedient.
Operator-Profil: 7melons
7melons ist der Online-Ableger des Grand Casino Bern und seit dem 15. September 2020 online. Die Marke gehört zur zweiten Welle und trägt einen Namen, der mit keinem landbasierten Haus verwechselt werden kann – «7melons» ist eine reine Online-Marke des Grand Casino Bern.
Für Einzahlungen akzeptiert 7melons TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard. Die Mindesteinzahlung liegt bei 10 Franken. Bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000 – ein Hinweis darauf, dass High-Roller-Auszahlungen über PostFinance bei dieser Marke möglich sind.
7melons bietet derzeit kein vergleichbares Startguthaben an und fokussiert sich auf das Standardportfolio der Schweizer Zahlungswege.
Was 7melons im direkten Vergleich auszeichnet: die PostFinance-Höchstgrenze von 100’000 Franken. Wer mit hohen Beträgen plant, ist bei 7melons seltener an einer Obergrenze als bei Marken mit niedrigeren Limits. Die übrige Zahlungsabwicklung entspricht dem Marktstandard.
Operator-Profil: Admiral.ch
Admiral.ch ist der Online-Ableger des Casino Mendrisio und seit dem 16. Juli 2025 online – damit die zweitjüngste Marke im Feld, nach Casineo. Die Marke bringt den Namen «Admiral» aus dem internationalen Glücksspielumfeld in den Schweizer Markt, mit dem Casino Mendrisio als konzessioniertem Träger.
Für Ein- und Auszahlungen bietet Admiral.ch Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint an. Damit deckt die Marke sowohl die Schweizer Standardschienen als auch E-Wallets ab – eine Kombination, die nur wenige Marken in dieser Breite anbieten.
Bei Admiral.ch ist kein solches Startguthaben verfügbar, da sich das Bonusportfolio noch in der Entwicklung befindet.
Was Admiral.ch von anderen Marken unterscheidet: die Verbindung von Skrill/Neteller mit dem klassischen Schweizer TWINT. Die Marke ist eine Option für Spieler, die zwischen E-Wallets und Schweizer Schienen wechseln wollen, ohne das Konto zu wechseln.
Operator-Profil: Jackpots.ch
Jackpots.ch ist der Online-Ableger des Grand Casino Baden und seit dem 5. Juli 2019 online – die erste Schweizer Online-Spielbank überhaupt, einen Tag vor Swisscasinos und vier Tage vor Casino777.ch. Die Marke trägt einen Namen, der sich am Glücksspiel-Vokabular orientiert und nicht direkt auf das landbasierte Haus verweist.
Jackpots.ch zählt zu den detailliertesten Anbietern im Feld. Für Einzahlungen akzeptiert sie TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard; für Auszahlungen nur Schweizer Bank- oder Postkonten auf den eigenen Namen – Kreditkarten und Revolut sind ausgeschlossen. TWINT-Einzahlungen sind sofort und ohne Zusatzgebühren. Banküberweisungen sind mit 1 bis 2 Werktagen die langsamste Auszahlungsmethode.
Beim Willkommensbonus bietet Jackpots.ch Neukunden auf die ersten vier Einzahlungen insgesamt bis zu CHF 2’200 plus 200 Freespins, wobei die erste Einzahlung zu 100 % bis CHF 700 verdoppelt wird. Die Freespins werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100 vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatzbedingung beträgt das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen, umzusetzen innerhalb von standardmässig einem Monat.
Das Spielportfolio umfasst über 2’500 Spiele, das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert. Beim Spielerschutz erlaubt Jackpots.ch ein selbst gesetztes Einzahlungslimit, Spielpausen zwischen 15 Minuten und 6 Monaten und ist nur für Personen ab 18 Jahren mit verifiziertem Profil zugänglich.
Was Jackpots.ch im Vergleich hervorhebt: die dokumentierte Umsatzquote von 30× bei Slots, die Live-Casino-Partner Evolution und Pragmatic Play, und die breite Palette an Spielerschutz-Werkzeugen. Wer mit Slots plant, findet hier eine der günstigsten Umsatzbedingungen im Feld; wer Tischspiele plant, sollte die 300-fache Umsatzquote kennen, bevor er annimmt.
Operator-Profil: Mycasino.ch
Mycasino.ch ist der Online-Ableger des Grand Casino Luzern und seit dem 22. August 2019 online. Die Marke trägt den einfachsten Namen im Feld und positioniert sich über die Stammmarke Grand Casino Luzern, eines der grösseren Schweizer Häuser.
Für Ein- und Auszahlungen verlangt Mycasino.ch keine Gebühren. Auszahlungen dauern in der Regel 1 bis 3 Werktage, abhängig von Wochentag, Uhrzeit und Bank. Der Mindestbetrag für eine Auszahlung beträgt 10 Franken – liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden.
Beim Willkommensbonus bietet Mycasino.ch Neukunden 100 % auf die erste Einzahlung bis CHF 300 plus 200 Freispiele. Die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10 erfolgen. Der Bonusbetrag muss innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung 35-mal umgesetzt werden. Die 200 Freispiele sind je 0.10 Franken wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig.
Das Spielportfolio umfasst über 3’000 Spiele, das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Beim Spielerschutz bietet Mycasino.ch Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, einen Selbsttest, Spielpausen und die Möglichkeit der freiwilligen Spielsperre – für die eine Kopie eines gültigen Ausweisdokuments verlangt wird.
Was Mycasino.ch im direkten Vergleich auszeichnet: das grösste dokumentierte Spielportfolio (3’000+) und die umsatzfreien Freispiele im Willkommenspaket. Die Umsatzquote von 35× auf den Bonusbetrag ist etwas höher als bei Jackpots.ch, aber der Verzicht auf Umsatz für die Freespins gleicht das teilweise aus.
Operator-Profil: Swiss4Win
Swiss4win.ch ist der Online-Ableger des Casino Lugano und seit dem 1. März 2021 online. Die Marke trägt einen englisch klingenden Namen, der die Schweizer Position betont – ein bewusster Markenkontrast zur italienischsprachigen Stammmarke Casino Lugano.
Swiss4win.ch bietet bei TWINT-Zahlungen ein besonders schnelles Abwicklungsprofil. TWINT-Einzahlungen sind ab einem Mindestbetrag von 10 Franken ohne Zusatzgebühren möglich, und die Gutschrift erfolgt sofort nach Bestätigung in der TWINT-App. Damit ist die Marke eine interessante Option für Spieler, die ihre Einzahlungen konsequent über TWINT abwickeln wollen.
Swiss4win.ch führt ebenfalls kein derartiges Startguthaben, sondern setzt auf eine schnelle Zahlungsabwicklung via TWINT.
Was die Marke für einen Leser bedeutet: Die TWINT-Abwicklung ist explizit auf Schnelligkeit und Gebührenfreiheit ausgelegt. Wer mit TWINT spielt, findet hier einen Anbieter, bei dem diese Zahlungsmethode besonders im Fokus steht – anders als bei anderen Marken, wo TWINT zwar verfügbar ist, aber weniger spezifische Details hervorgehoben werden.
Operator-Profil: Pasino.ch
Pasino.ch ist der Online-Ableger des Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 online. Die Marke gehört zur zweiten Welle der Schweizer Online-Casinos und bringt das Casino Meyrin aus der Genfer Region in den Online-Markt.
Für Einzahlungen akzeptiert Pasino Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 Franken, der Mindestbetrag für eine Auszahlung 0.01 Franken – der niedrigste Auszahlungs-Mindestbetrag in der Datenbasis.
Auch Pasino.ch bietet kein Startguthaben ohne Einzahlung an, sondern punktet durch ein breites Zahlungsangebot.
Was Pasino.ch im Vergleich hervorhebt: die Kombination aus Skrill/Neteller mit TWINT und Apple Pay, plus der niedrigste Auszahlungs-Mindestbetrag (0.01 Franken) in der Datenbasis. Wer einen kleinen Restbetrag auszahlen will, ist hier am seltensten an einer Mindestschwelle blockiert.
Was ein Leser aus diesem Überblick mitnehmen sollte
Es ist derzeit kein «50 Franken Bonus ohne Einzahlung» bei den zehn lizenzierten Online-Anbietern als laufendes Angebot bestätigt. Wer ein solches Startguthaben beworben sieht, sollte prüfen, ob der Anbieter auf der ESBK-Liste steht – nicht-lizenzierte Anbieter bergen Risiken hinsichtlich Auszahlungen und Steuerpflicht.
Was die zehn lizenzierten Marken anbieten, sind Willkommensboni auf die erste Einzahlung – typischerweise 100 % auf einen Betrag zwischen 300 und 700 Franken, plus ein Freispielpaket. Diese Angebote sind echte Boni, aber keine No-Deposit-Boni. Sie lohnen sich für Spieler, die ohnehin eine erste Einzahlung planen; sie lohnen sich nicht für jemanden, der «nur» ein Startguthaben sucht, ohne eigenes Geld einzuzahlen.
Wer dennoch ein No-Deposit-Angebot findet, sollte die Bonusbedingungen lesen: Die Umsatzquoten liegen nach dieser Datenbasis zwischen 30× und 35× für Spielautomaten und bei 300× für Tischspiele. Das Zeitfenster ist typischerweise 30 Tage. Wer diese Vorgaben nicht in der gegebenen Zeit erfüllt, verliert den Bonus und die damit erzielten Gewinne.
Die Spielerschutzmechanismen – Spielsperre, selbst gesetzte Limiten, wirtschaftliche Überprüfung – sind kein Beiwerk, sondern Teil des Angebots. Eine Marke, die diese Werkzeuge nicht anbietet, ist keine ESBK-lizenzierte Marke. Wer diese Werkzeuge aktiv nutzt, schränkt die Bonusfähigkeit seines Kontos möglicherweise selbst ein – was bei jemandem, der ein Startguthaben ohne Einzahlung sucht, kein Problem ist, weil er ohnehin keine Einzahlung plant.
Häufig gestellte Fragen
Welche Schweizer Anbieter besitzen für ein Startguthaben ohne Einzahlung überhaupt eine gültige ESBK-Konzession?
Die ESBK listet zehn konzessionierte Online-Spielbanken, die jeweils aus einer landbasierten Spielbank mit Konzessionsverlängerung hervorgegangen sind: Casino777.ch, Swisscasinos, StarVegas, Casineo, 7melons, Admiral.ch, Jackpots.ch, Mycasino.ch, Swiss4Win und Pasino.ch. Für keine dieser zehn Marken ist in der aktuellen Datenbasis ein No-Deposit-Startguthaben von 50 Franken dokumentiert; beworbene Angebote dieser Form stammen in der Regel von nicht-lizenzierten Anbietern.
Welches Land-Casino steht hinter dem jeweiligen Online-Angebot mit CHF-50-Startguthaben?
Jede der zehn Online-Marken ist die digitale Verlängerung einer landbasierten Spielbank: Casino777.ch vom Casino Davos, Swisscasinos vom Casino Pfäffikon, StarVegas vom Casino Interlaken, Casineo vom Casino Locarno, 7melons vom Grand Casino Bern, Admiral.ch vom Casino Mendrisio, Jackpots.ch vom Grand Casino Baden, Mycasino.ch vom Grand Casino Luzern, Swiss4Win vom Casino Lugano und Pasino.ch vom Casino Meyrin. Die Stammspielbank bestimmt das Sozialkonzept und die Aufsichtsstruktur, die auch online gelten.
Wie wirkt sich eine aktive Spielsperre auf den Anspruch auf ein Guthaben ohne Einzahlung aus?
Eine Spielsperre gilt schweizweit für alle konzessionierten Spielbankenspiele, seit Januar 2025 auch in Liechtenstein. Wer gesperrt ist, kann kein neues Konto bei einer ESBK-lizenzierten Marke eröffnen und erhält kein Startguthaben – gleich ob mit oder ohne Einzahlung. Eine Aufhebung der Sperre ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der ursprüngliche Sperrgrund entfällt.
Welche Einzahlungslimiten kann man vor der ersten echten Einzahlung selbst festlegen?
Alle zehn Marken erlauben es, vor der ersten Einzahlung ein Einzahlungslimit für einen selbst gewählten Zeitraum festzulegen – zum Beispiel ein wöchentliches Maximum von 50 Franken. Dazu kommen typischerweise Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit und Selbsttests. Diese Werkzeuge sind freiwillig, aber sie sind Teil der Sozialkonzepte, ohne die eine ESBK-Konzession nicht erteilt würde.
Welche Bedingungen muss ein Guthaben ohne Einzahlung erfüllen, bevor eine Auszahlung möglich ist?
Die Umsatzquote liegt üblicherweise zwischen dem 30-Fachen und 35-Fachen bei Spielautomaten, bei Tischspielen teils beim 300-Fachen, jeweils mit einem Zeitfenster von 30 Tagen. Wer diese Vorgaben nicht erfüllt, verliert den Bonus und die erzielten Gewinne. Konkrete Auszahlungslimits müssen direkt beim jeweiligen Anbieter geprüft werden.
Bleiben Gewinne aus einem solchen Guthaben bis zur Freigrenze steuerfrei?
Gewinne aus einer ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Spielbank sind bis zur Freigrenze steuerfrei – für 2026 liegt die Freigrenze bei rund CHF 1’070’000. Darüber fällt eine Verrechnungssteuer von 35 % auf den übersteigenden Betrag an. Diese Regelung gilt nur für Gewinne aus konzessionierten Schweizer Spielbanken; Gewinne aus nicht-lizenzierten oder ausländischen Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig.
Den vollständigen Überblick gibt unser Vergleich der Casinos mit 10 Franken Mindesteinzahlung.
Die nächste Frage beantwortet der Beitrag Cashback in Schweizer Online-Casinos.
